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Offenbach

Die Basisdemokratische Partei Deutschland – dieBasis – gründet den Kreisverband Stadt und Landkreis Offenbach a.M.

Am Sonntag den 25. April 2021 hat die außerordentlich stark wachsende junge Partei dieBasis ihren Kreisverband Stadt und Landkreis Offenbach offiziell gegründet.

Die Gründungsversammlung, an der 31 Mitglieder teilnahmen, fand in der Stadthalle Florstadt unter strenger Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften statt. Vor den Vorstandswahlen wurde die Kreisverbandssatzung einstimmig verabschiedet, in der man eine gänzlich andere Struktur findet, als in den Satzungen der sogenannten etablierten Parteien. dieBasis legt großen Wert darauf, keine hierarchischen Strukturen von oben nach unten zu etablieren, oder in Ebenen zu unterscheiden. Hier ein Auszug aus der Satzung:

Die vier Säulen „Achtsamkeit“, „Freiheit“, „Machtbegrenzung“ und „Schwarmintelligenz“ finden sich – geprägt vom Geiste sozialer Gerechtigkeit und Selbstbestimmung – in den Werten unserer politischen Zielrichtung wieder. Bei der Basisdemokratischen Partei Deutschland ist der Name das Programm und es wird größten Wert auf die Meinung und dem Wissen möglichst Vieler gelegt. Mit Hilfe des sogenannten Konsensierungsverfahren wird höchstmögliche Einigkeit zu jedem Thema erzielt.

Grundsätzlich finden alle „Säulen“ größte Beachtung bei der politischen Willensbildung. So soll eine aktive und zielführende Mitarbeit aller Parteimitglieder sowie Bürgern, die nicht Mitglied einer Partei sind, die Möglichkeit der aktiven Gestaltung ihres Lebensraums ermöglicht werden.

Politik muss wieder vom Volk ausgehen und der Staat muss wieder in die Position des Dienstleisters gebracht werden, weg von der Rolle einer über die Bürger herrschenden und sie bevormundenden Regierung.

Es wurde ein 11-köpfiger Vorstand einstimmig gewählt, dessen Geschäfte der Rödermärker Stefan Billing und die beiden Offenbacherinnen Aleksandra Davis und Martina Azirovic führen. Für die Förderung und Einhaltung der sog. „Säulen“ wurden die Säulenbeauftragten Lietta Schröder aus Rödermark (Achtsamkeit), der Offenbacher Luis Garcia Alba (Freiheit), Sascha Herden aus Rodgau (Schwarmintelligenz) und die Heusenstammerin Ursula Ziegenhagen (Machtbegrenzung) gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Dr. Uwe Genz, Caterina Reimold, Sebastian Sanchez de Pedro und Denise Galletta-Coppolecchia.

Das Vorstandsteam sieht sich eher als Organisationsteam, in dem jedes Mitglied gleichberechtigt ist. Stefan Billing betont, dass deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn zahlreiche unterschiedliche Meinungen ausgetauscht werden. Die vielfältigen Aspekte einer Angelegenheit werden sachlich und achtsam ausgetauscht. Achtsamkeit bedeutet, dem Diskussionspartner aktiv und respektvoll zuzuhören, ihn ausreden zu lassen, die vorgebrachten Argumente genau zu beleuchten und schließlich das Wesentliche auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Das Erstaunliche ist: es funktioniert hervorragend.

Reihenfolge auf dem Foto jeweils von links nach rechts.
Hintere Reihe: Martina Azirovic, Stefan Billing, Sebastian Sanchez de Pedro, Dr. Uwe Genz
Mittlere Reihe: Lietta Schröder, Denise Galletta-Coppolecchia, Aleksandra Davis, Ursula Ziegenhagen, Luis Garcia Alba
Vorne hockend: Caterina Reimold, Sascha Herden