
dieBasis hält Krieg und Rüstungsspiralen für kein legitimes Mittel der Politik und tritt für Frieden durch ehrliche Verhandlungen und Kompromissbereitschaft ein.
Moderne, technische Kriege sind nicht mehr zu gewinnen und hinterlassen nur verbrannte Erde, Elend, Krüppel und Tod. Aufrüstung über die Verteidigungsbereitschaft hinaus ist daher nicht akzeptabel. Das geschieht derzeit jedoch auf Kosten der Menschen und der zukünftigen Generationen in Deutschland.
Nicolo Machiavelli schrieb vor 500 Jahren: „Nicht wer zuerst zu den Waffen greift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt“.
Während in Deutschland die meisten Menschen einseitig Russland für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine verurteilen und daher die verschwenderische Kriegspolitik der Merz-Regierung befürworten, möchten wir einige Aspekte der anderen Seite der Medaille aufzeigen, die die öffentlichen Medien vernachlässigen. Denn auch die Ukraine ist in den Ostrepubliken völkerrechtswidrig vorgegangen. Souveräne Meinungsbildung ist nur durch ausgewogene Berichterstattung möglich. Das vermisst dieBasis derzeit in der deutschen Medienlandschaft.
Eine Übersicht – recherchiert nach bestem Wissen:
Was sich Russland seit 1989 vom Westen gefallen lassen hat
und trotzdem die Füße still gehalten hat . . .
1989 – 1991 Russland erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost- und Westdeutschland und löst den „Warschauer Pakt“ auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab.
Russland vertraut auf die mündliche Zusage von Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und James Baker (ehemaliger Außenminister der USA) im Februar 1990, dass die ehemaligen „Warschauer Pakt“-Mitglieder nicht der NATO beitreten, es also KEINE NATO-Osterweiterung geben wird.
Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert.
Bis 2004 sind dann fast alle „Warschauer Pakt“-Mitglieder der NATO beigetreten.
(„Enlargement and Article 10“) – Russland verhält sich ruhig.
2001 Putin macht dem Westen im deutschen Bundestag (in fließend deutscher Sprache) ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden.
Alle Bundestagsabgeordneten klatschen begeistert … aber der Westen geht nicht darauf ein. Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten einen Puffer zwischen der Nato und Russland.
2004 Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO. Eine erste Verletzung der Pufferzone. Russland bleibt ruhig.
2014 Maidan Februar 2014 – Putsch vom Westen in der Ukraine
Die Russland-freundliche Regierung der Ukraine wird aus dem Amt gejagt und installiert eine USA-freundliche Regierung, was mittlerweile sogar von den Amerikanern zugegeben wird. Der Senator John McCain hielt am 16.12.2013 in diesem Zusammenhang eine Rede auf dem Maidan.
Sodann beginnen die USA, allen voran Hunter Biden (der Sohn des Ex US-Präsidenten Joe Biden), Monsanto, Black Water und US-Militärberater in die Ukraine zu infiltrieren und eine NATO-Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen.
Gleichzeitig steigt Hunter Biden in das ukrainische Gas-Geschäft ein. Die zweite Verletzung der Pufferzone fand somit statt. Russland rührt sich nicht vom Fleck.
2014 Durch den Putsch der US-Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim.
Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet. Außer einer kleinen aggressiven Minderheit sind bis heute 90 Prozent der Krim-Einwohner mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen.
2014 Die Minsker Abkommen (2014 + 2015) verlangten von der Ukraine eine Verfassungsreform, die bestimmten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk (dem Donbas) einen Sonderstatus und weitreichende Autonomie einräumen sollte. Es scheiterte an den unterschiedlichen Auffassungen der Ukraine und Russlands über die Vorgehensweise.
2014 November Kiew hat die Auszahlung von Renten und Sozialleistungen in den von Separatisten kontrollierten Gebieten im November 2014 offiziell eingestellt. Zuvor waren Zahlungen bereits durch Kämpfe, Überfälle auf Banken und Postämter und Infrastrukturprobleme gestört. Die offizielle Begründung war: Das Geld würde von den Separatisten abgefangen und man finanziere damit keine Gebiete, die man nicht kontrolliert. Wer in von der Ukraine kontrolliertes Gebiet zog und sich als Binnenvertriebener registrierte, konnte weiter Zahlungen erhalten. Viele Alte und Kranke konnten das nicht.
Die Nationalbank der Ukraine ordnete im November 2014 an, dass Banken in den Separatisten-gebieten den Betrieb einstellen. Geldautomaten und Kartenzahlungen funktionierten nicht mehr.
Ende 2014 / Anfang 2015 führte die Ukraine ein Passierscheinsystem ein, sperrte einzelne Straßen und erschwerte den Warenverkehr. Zusammen mit dem Stopp der Sozialleistungen und dem Zusammenbruch des Bankensystems entstand eine humanitäre Krise mit Lebensmittelknappheit, besonders im Winter.
2014 – 2022 Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (Hakenkreuzverehrer) konsequent Lugansk und Donezk. Über 10.000 Russen sterben, darunter auch russische Kinder. Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese Gebiete. Die russische Sprache wird unterdrückt.
Der Geldhahn wird abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen.
Das alles geschieht, obwohl das Minsker Abkommen Autonomierechte für die Ostrepubliken vorgesehen hatte. Kiew hatte sich verpflichtet zu einer Verfassungsreform, die den Regionen spezifische Sonderrechte einräumen sollte:
- Das Recht auf sprachliche Selbstbestimmung (Schutz der russischen Sprache).
- Die Mitsprache lokaler Behörden bei der Ernennung von Staatsanwälten und Richtern.
- Die Bildung einer eigenen „Volksmiliz“ zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung.
- Eine Amnestie für Personen, die an den Kampfhandlungen beteiligt waren.
Nichts davon findet Erwähnung in den westlichen Medien.
2020 Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt, aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland. Russland bleibt ruhig.
Ende 2021 Putin fordert letztmalig eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und dass sich Donezk und Lugansk auf dem Gebiet der Ukraine weitgehend selbst verwalten dürfen.
Am 17. Dezember 2021 veröffentlichte das russische Außenministerium zwei Vertragsentwürfe über Sicherheitsgarantien, gerichtet an die NATO und die USA. Darin forderte Russland, die gegenseitigen Sicherheitsinteressen“ zu wahren sowie die Osterweiterung der NATO zu stoppen.
Der Vertragsentwurf zielt nicht darauf ab, NATO-Osterweigerung rückgängig zu machen, sondern weiteren Ländern der ehemaligen Sowjetunion, insbesondere Georgien und der Ukraine, den Beitritt zu verwehren und „keine zusätzlichen Streitkräfte und Waffen“ in den Ländern der letzten NATO-Erweiterung zu stationieren, d. h. „zusätzlich zu den am 27. Mai 1997 dort stationierten Streitkräften“. Letzteres würde Polen, die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Tschechien und die Slowakei betreffen.
Dies wird von den USA abgelehnt. (Wikipedia)
24. Februar 2022 – Russland marschiert in die Ukraine ein:
Um den Krieg zu beenden verlangt Putin
– eine Garantie der Neutralität und
– eine Entmilitarisierung der Ukraine,
– eine Anerkennung von Donezk und Lugansk als Volksrepubliken
– eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet und
– eine Entnazifizierung der Ukraine
Dies wurde von den USA unter Joe Biden abgelehnt.
April 2022 – Friedensvertrag von Istanbul
Im April 2022 lag ein in Istanbul verhandelter Friedensvertrag vor, dem bis auf Einzelheiten beide Parteien zustimmen konnten. Bei einem Treffen des damaligen britischen Premiers Boris Johnson mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 9. April 2022 erhielt Kiew den Auftrag, den Vertrag nicht zu unterschreiben, denn der Westen sei noch nicht bereit für Frieden.
🤔Welche westlichen Interessen waren nicht bereit für Frieden? Waren es die, die am Krieg und Zersetzung verdienen?
April 2022 Die Bundesregierung hat 40 russische Diplomaten aus Deutschland ausgewiesen, die angeblich „gegen die Freiheit und Einheit der Gesellschaft“ gehandelt haben. Das deutsche Außenministerium brachte diese Entscheidung mit den Ereignissen im ukrainischen Butscha in Verbindung. Es gibt jedoch belastbare Hinweise, dass das Massaker Butscha durch die ukrainischen Truppen angerichtet wurde. Russland reagierte daraufhin spiegelbildlich.
April 2023 Das deutsche Außenministerium gab seine Entscheidung bekannt, die „Präsenz der russischen Sonderdienste“ zu verringern, indem mehr als 20 Diplomaten aus dem Land ausgewiesen wurden. Das russische Außenministerium reagierte daraufhin spiegelbildlich.
Mai 2023 Das deutsche Außenministerium zog seine Zustimmung zur Arbeit von vier der fünf russischen Generalkonsulate – in Hamburg, Leipzig, München und Frankfurt am Main – zurück. Seit dem 1. Januar 2024 haben alle vier russischen Konsulate in Deutschland ihren diplomatischen Status verloren. Nur das Generalkonsulat in Bonn arbeitete weiter.
Dezember 2023 Als Reaktion darauf wurden die deutschen Generalkonsulate in Ekaterinburg, Kaliningrad und Nowosibirsk geschlossen. Nur die Botschaft in Moskau und das Generalkonsulat in St. Petersburg blieben weiterhin in Arbeit.
12.06.2026 – t-online und Financial Times
Während Bundeswehr-Top-Militär Freuding vor einer russischen Offensive noch in diesem Jahrzehnt warnt, sagt Alexus G. Grynkewich, Chef der Nato Supreme Allied Command in Europe, oberster Nato-Militär in Europa, dass Russland nicht auf einen Konflikt aus ist. „Ich habe die Geheimdienstinformationen sehr genau verfolgt“, so der US-General. Sein Fazit: „Russland sucht keinen Konflikt (…) Sie verstehen den Begriff ‚Verteidigungsbündnis‘, und sie verstehen, dass wir über eine Reihe asymmetrischer Vorteile verfügen.“
02. September 2026 Die Bundesregierung verkündet ausgerechnet um den Jahrestag des Beginns des II. Weltkriegs die Schließung des Generalkonsulates in Bonn und die Schließung des Russischen Hauses in Berlin – als Reaktion auf einen Drohnenfund am Leipziger Flughafen, der ohne Beweise Russland als hybriden Angriff zur Last gelegt wurde.
09. September 2026 Russland schließt spiegelbildlich alle verbliebenen Goethe-Institute in Russland und das deutsche Generalkonsulat in St Petersburg – gibt aber bekannt, an den grundlegenden diplomatischen Beziehungen zu Deutschland festhalten zu wollen.
13 Gründe, warum Russland Europa niemals angreifen wird
- Russland hat historisch nie Europa angegriffen – es waren immer Westmächte wie Napoleon oder Hitler, die in Russland einmarschierten.
- Russland hat in der Geschichte Europas oft als Befreier agiert, z.B. gegen Napoleon oder Hitler – warum sollte es jetzt angreifen?
- Russlands Militärdoktrin ist rein defensiv: Es reagiert nur auf Bedrohungen, greift nicht an.
- Putin hat wiederholt betont, dass Russland keine expansiven Pläne hat, sondern nur seine Grenzen schützt. (Grenzschutz ist der #1 Grund für die Militäroperation in der Ukraine)
- Der Westen hat den Krieg in der Ukraine provoziert, indem er die NATO an Russlands Grenzen erweitert hat – Russland will nur seine Sicherheitsinteressen schützen.
- Die Ukraine ist für Russland ein rotes Tuch u.a. wegen nationalsozialistischer Bestrebungen und US-Biowaffen-Laboren.
- Russland besitzt immense natürliche Ressourcen und braucht keine europäischen Territorien für seine Wirtschaft.
- Europa hat keine Rohstoffe, keine Mineralien – stattdessen eine ausufernde Migrationspolitik, sterbende Währung, Überschuldung, Korruption, Lobbyismus, zerfallende Infrastruktur und Terroranschläge. Welches Interesse sollte Putin daran haben?
- Russland hat genug Territorium, um keine Expansion zu benötigen.
- Ein Angriff auf Europa würde sofort Artikel 5 auslösen und zu einem nuklearen Konflikt führen – keiner wird gewinnen. Weder Russland noch NATO. Alle würden alles verlieren, was sie die letzten 70 Jahre aufgebaut haben.
- Die Propaganda vom „russischen Aggressor“ dient nur der Rechtfertigung westlicher Aufrüstung und Sanktionen.
- Putin hat Europa eine Nicht-Angriffsgarantie angeboten und sie vertraglich zu verankern – doch die deutsche Regierung und die EU lehnen bisher voller Misstrauen ab.
Was machen die deutschen Medien? Klären sie auf über diese Seite der Medaille oder befördern sie das Narrativ einer angeblichen russischen Bedrohung und einer scheinbar notwendigen Hochrüstung, die unser Land in Verschuldung und Armut oder sogar Krieg treibt?
„Frieden kann nicht errüstet, sondern nur noch miteinander vereinbart werden.“
– Wolfgang Scheler –
