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Wahlkreis 175 / Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten

Brigitte Meyer-Simon

Brigitte Meyer-Simon, Direktkandidatin des Wahlkreises 175 / wohnhaft Hanau

MEINE WAHL bedeutet eine Menge Vertrauensvorschuss und ich danke herzlich dafür!!! Damit steht wohl dem abenteuerlichsten Sommer meines 63-jährigen Lebens nichts mehr im Wege! Aber es wird für uns alle ein Abenteuer werden…

Ich gehe einfach mal davon aus, dass wir zusammen viel Spaß dabei haben werden! Spaß und Freude, endlich etwas bewegen zu können, andere Menschen aufzuklären und mitnehmen zu können!

Der Sommer wird aber auch nicht einer gewissen Aufregung und Anstrengung entbehren… Wir wissen alle nicht, was genau auf uns zukommen wird. Gemeinsam können und werden wir es stemmen und meistern!

MEIN LEBEN stand bisher unter dem Stern „Bewegung“! Im wahren wie auch übertragenen Sinn…

Nach dem Abi 77 und einigen Monaten in der Schweiz und Spanien erfüllte sich mein Jugendtraum und ich wurde Flugbegleiterin bei LH. Ich habe sogar 2 „Karrieren“ als Flugbegleiterin hinter mir: 1978-92 und 2003-20. Dazwischen und drumherum rankt sich so einiges..

Es war so ziemlich alles dabei, von Flugbegleiterin über Purser auf Kurz- und Langstrecke zur Notfalltrainerin für Flugbesatzungen, mehrere Jahre freiberuflich Interviewerin in der telefonischen Erstauswahl beim Psychol. Dienst der LH, daraus entwickelt ein eigenes Bewerbungstraining (mir sind halt die vielen Fehler der Aspiranten aufgefallen…).

2001-03 durfte ich als Studienreiseleiterin 12 Reisen nach China leiten (heute SO nicht mehr denkbar…)

Last not least 1998-2000 noch einen alten Traum verwirklicht mit 4 Sem. Jura in Frankfurt mit allen Praktika und sog. Kleinen Scheinen. Also, wenigstens ein halbes Studium..

Dann das völlig Unerwartete: 2003 Rückkehr in die Fliegerei last minute mit 45 Jahren…bis 31.12.20 und Happy Landing im Unruhestand, der sich wahrhaftig als solcher entpuppt!

Mein Beruf hat mir ein gerüttelt Maß an Interkultureller Kompetenz, wie man so schön sagt, eingebracht und ein ziemlich hohes Maß an Flexibilität antrainiert! Ja, und Teamgeist.

Soweit zu mir……

MEINER MEINUNG nach zuvorderst absolut vorrangig und not – wendig ist, einen Diskurs auf Augenhöhe und sachlicher Ebene auf wahrhaft wissenschaftlichem Niveau zu etablieren.

DAS traut sich schon seit Jahren kaum noch jemand und genau in DIESE Wunde werde ich IMMER mit Vergnügen meine Finger legen… Die Wissenschaft ist heillos politisiert, im wissenschaftlichen Umfeld und auch an den Unis und DAS ist immer ein sehr übles Zeichen für den Zustand einer freiheitlichen Demokratie.

Aber auch im ganz normalen Leben und unter ganz normalen Umständen muss es wieder möglich werden, Diskurse zu führen, einander zuzuhören, zu hinterfragen und infrage zu stellen! Ohne Diffamierung, ohne Ausgrenzung, ohne Zerstörung von Existenzen.

Kritik ist kein Schimpfwort, sondern soll Anregung zur Reflexion sein!

Und es gibt wahrlich viel zu reflektieren:

Gesellschaft, Bildung, Arbeitswelt, Energie, Klima, Migration, Corona, Europäische Union… Die letztgenannten 5 Themen sind mit totalen Diskurs-Tabus belegt. Ich akzeptiere keine Tabus! ALLES muss auf den Tisch…

Das Programm der Basis ist noch lange nicht abschließend geklärt und wird es auch nicht sein.

Vor Aktivismus sollte immer Diskurs stehen…

Dieses ganze dumpfe, unheimliche, ungemütliche Gefühl von Bevormundung, Meinungs- und Panikmache, dieser graue, klebrige Schleier der „Alternativlosigkeit“ sagen mir überdeutlich:

Im Gange ist der gigantischste Salto Mortale rückwärts in finstere Zeiten…

Ich bin keine Traumtänzerin, die mit der rosaroten Brille auf der Nase von einer ach so glücklichen Welt träumt, in der sich alle ausnahmslos liebhaben. Das wird nie der Fall sein und es kann immer nur ein Hinarbeiten darauf sein.

Ich sehe mich eher als Realistin und vor allem stehe ich da auch jeder Ideologie fern. Ideologien sind Totalitarismen!

Deshalb schrillen auch alle meine Alarmglocken, wenn ich den Sirenenklängen der wirtschaftlichpolitisch-finanziellen Eliten lausche, die mit vereinter Kraft nur EINES anzustreben scheinen: Macht, Geld, Kontrolle! Und ewig grüßt das Murmeltier…..!

Wir müssen Furchtlosigkeit üben und uns locker flockig über die seit vielen Jahren aufoktroyierte „Alternativlosigkeit“ hinwegsetzen. Sie einfach nicht mehr ernst nehmen, ihr die Relevanz nehmen. Wir müssen immer und überall auf Diskurs pochen und dringen.

„Audiatur et altera pars“, „Gehört werde auch der andere Teil“ ist ein altes lateinisches Sprichwort und ein Grundsatz des Römischen und bereits des griechischen Rechts.

Dahin muss die Gesellschaft erst mal zurückkommen und dafür will ich mich herzlich gerne einsetzen und einstehen!!!

Ich möchte gern noch kurz auf mein Verständnis von der Europäischen Union eingehen:

Ich bin von ganzem Herzen Europäerin, weil ich die Wurzeln von Europa schätze und liebe. Das freie und freiheitliche Denken hat von Europa aus Wellen geschlagen mit den antiken Philosophen.

Von diesem Urgrund zehren wir bis heute und dieser Urgrund hat uns bis heute immer wieder gerettet. Europa hat sich in über 2 Jahrtausenden vielfältigste Schuld aufgeladen, aber auf allen Kontinenten wurde grausam gekämpft, unabhängig von Europa.

Aber wir hatten die Erfindung der Demokratie und jetzt, 2,5 Jahrtausende später laufen wir Gefahr, und diesmal global, sie endgültig zu verlieren.

Das ist für mich ein ganz und gar schauderhafter Gedanke!

Aus Regelungen wurden immer mehr Knebelungen und statt die europäische Diversität zu feiern, wird sie – entgegen aller Verlautbarungen – allmählich eingestampft….
Das kann ich nicht einfach so hinnehmen. Wir sind inzwischen derart zugedröhnt von allem, was wir sollen und wollen sollen, nicht sollen, nicht dürfen.

Meine Aufgabe in der Politik sehe ich darin, auf all das aufmerksam zu machen, um dann die besten Lösungen herbeizudiskutieren…

Drückt also die Daumen…. Es wird ein „heißer“ Sommer, in dem wir gemeinsam versuchen werden, so viele Menschen als möglich zu erreichen! Ich freue mich darauf und auf Euch!

Herzliche Grüße
Eure Brigitte Meyer-Simon